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Mittereisalm

Die Ruhe genießen und Kraft tanken: auf der Mittereisalm

Der kürzeste Anstieg zu jener Almschönheit gelingt Ihnen über den Hirschbichl-Pass. Dazu steigen Sie am Hintersee in den Almerlebnisbus ein und fahren bis zur Passhöhe. Ab dort folgen Sie dem Wegweiser zur Mittereisalm. Auf selbiger verbringt das Jungvieh des Ramsauer Möslerlehens und des Bischofswiesener Kressenlehens den Sommer. Die älteren Kühe bleiben unten auf der Bindalm. Das Weiderecht gilt für beide Almen, wobei Mittereis lediglich als Hochalm und damit nur wenige Wochen pro Jahr genutzt wird. Die kleine Hütte dient als Unterstand für die Kühe und ist ein malerischer Rastplatz für Wanderer. Bei einer Brotzeit auf der Hausbank schweift der Blick über die steilen Felswände der Hocheisgruppe.

Eine Wanderempfehlung für erfahrene Alpinisten

Während die Mittereisalm auch für Familien mit Kindern problemlos zu erreichen ist, sollten dem anschließenden Wandertipp nur konditionell starke und schwindelfreie Bergsteiger folgen. Unweit der Hütte beginnt nämlich der Pfad zum Kammerlinghorn. Der 2.483 Meter hohe Berg gehört zur Hocheisgruppe und ist für seinen atemberaubenden Rundblick bekannt. Der Anstieg dauert circa drei Stunden und führt teils durch brüchige, steile Felswände. Ist der sogenannte Jausenstein erreicht, befinden Sie sich auf dem Bergkamm. Rechts halten und über den Karlkogel weiter auf dem schmalen Band dem Gipfelkeuz entgegengehen.

Das Kammerlinghorn formt gemeinsam mit den Nachbargipfeln eine Art natürliches Amphitheater. Die Talperspektive desselben haben Sie zuvor schon auf der Mittereisalm genossen. Wer möchte, steigt über die Südseite ab und wandert über die Kammerlingalmen zurück zur Bushaltestelle am Hirschbichl.

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