Foto Übersicht

Hirschwieskopf

Der Hirschwieskopf - des Watzmanns südlichster Gipfel

Entscheiden Sie sich für eine Wanderung auf diesen 2.114 Meter hohen Berg, liegt Ihnen der tiefblaue Königssee zu Füßen. Beim Gipfelblick nach Norden, sehen Sie die Südflanke des Watzmanns aufsteigen. In vielen Scharten und Senken schmelzen die Schneefelder des vergangenen Winters nie vollständig. Im Osten werden Wanderer das Hagengebirge aufsteigen sehen. Jenner, Hoher Göll und Schneibstein reihen sich auf. Weiter südlich beginnt das Steinerne Meer.

Die Schönfeldspitze fungiert als markanter Eyecatcher, während der Hundstod wie ein uneinnehmbar wirkender Wächter in die Höhe ragt. Kaum auf einem anderen Berg der Berchtesgadener Alpen lassen sich mehr Erhebungen bestaunen, so dass der Hirschwieskopf für Hobbyfotografen und Naturgenießer zum Pflichtprogramm gehört.

Tourbeschreibung

Um den Hirschwieskopf zu erreichen, parken Sie an der Ramsauer Wimbachbrücke. Von dort führt der gut ausgebaute und markierte Wanderweg durch das Wimbachgries. Der Pfad steigt kaum merklich und doch permanent an. Vorbei am Wimbachschloss und der Wimbachgrieshütte, wandern Sie der Passhöhe Trischübl entgegen. Nun wird es zusehends steiler.

Nach viereinhalb Stunden stehen Sie auf dem teilweise mit Gras bewachsenen Hirschwieskopf. Es muss auf dem selben Weg zurückgegangen werden, außer Sie planen eine mehrtägige Hüttenwanderung durch das Steinerne Meer. Für die neun- bis zehnstündige Bergtour sollten Sie eine sehr gute Kondition und ausreichend Proviant mitbringen.

Übrigens: Weil nur wenige den langen Anstieg auf sich nehmen, herrscht eine idyllische Ruhe auf dem Hirschwieskopf. Diese gefällt besonders den vielen Gämsen, die hier ein zu Hause gefunden haben.

  • Schönau am Königssee