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Wimbachgries

Das Wimbachgries - ein echtes Naturphänomen

Das Wimbachgries mit der Wimbachklamm bildet das Wimbachtal in der Ramsau. Das Wimbachgries ist ein Gesteinsfluss, der immer in Bewegung ist. Der Schuttstrom besteht aus dem verwitterten Gestein der Dolomiten und erstreckt sich auf eine Länge von rund 10 Kilometern. An der breitesten Stelle ist das Wimbachgries 300 Meter breit. Es befindet sich zwischen dem Watzmann und dem Hochkalter - liegt also genau zwischen den beiden berühmten Bergen der alpinen Region im Berchtesgadener Land.

Das Gries befüllt das gesamte Tal mit fein gemahlenen Steinen. Bei starkem Regen wird die Gesteinsmasse quasi angehoben und die Bewegungen des Schuttstroms sind deutlich erkennbar. Aber auch ohne Regen finden Sie im Wimbachtal täglich eine neue Landschaft vor, auch wenn Sie bei einer Wanderung entlang des Naturphänomens nichts von dem eigentlichen Fluss der Gesteine sehen. Dazu bewegen sich die Schuttmassen zu langsam.

Beim Wandern das Wimbachgries entdecken

Die Wanderung durch die Wimbachklamm und das Wimbachgries bis zum Wimbachschloss ist vergleichsweise einfach. Als Ausgangspunkt dient der Parkplatz "Wimbachbrücke" kurz vor Ramsau. Der Weg zum Wimbachschloss führt auf gut ausgebauten Wegen mehr oder weniger flach auf die Anhöhe. Selbst für Familien mit einem Kinderwagen sind die sanften Steigungen ohne Kondition gut zu bewältigen. Schwebt Ihnen allerdings eine Wanderung weiter bis zur Wimbachgrieshütte vor, dann nur mit entsprechender Ausrüstung.

Das Wimbachschloss liegt etwa auf halbem Weg zwischen Parkplatz und Wimbachgrieshütte. Es bietet den Gästen eine herausragende Küche, mit regionaler Produktvielfalt. Die Wimbachgrieshütte versorgt Sie ebenfalls mit einer deftigen Brotzeit, bevor Sie sich auf den Rückweg Richtung Wimbachgries machen - oder tiefer in die alpine Bergwelt einsteigen.