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Schönfeldspitze

Schönfeldspitze – nicht der höchste Gipfel, dafür eine Berühmtheit

Aufgrund der schönen Form wird die westlich vom Hochkönig gelegene Schönfeldspitze gerne als „Matterhorn“ bezeichnet. Obwohl die Schönfeldspitze rund zwei Meter „kleiner“ ist als der höchste Gipfel des Steinernen Meeres, ist sie weitaus bekannter. Der höchste Gipfel des mächtigen Gebirgsmassiv Steinernes Meer ist das Selbhorn mit 2.655 Höhenmetern.

Die vollkommen auf der österreichischen Seite befindliche Schönfeldspitze gilt als ein Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes. Das bemerkenswerte Gipfelkreuz zeigt eine außergewöhnlich gestaltete Madonna mit einer Christusfigur. Allerdings dürften nur erfahrene Bergsteiger in den Genuss kommen, diese Holzfigur aus nächster Nähe zu betrachten, denn die Gipfelbesteigung gilt als anspruchsvoll und schwierig.

Nur Profis gelangen auf diesen schönen Gipfel

Der Aufstieg zur Schönfeldspitze führt von den österreichischen Talortorten Saalfelden oder Maria Alm am Hochkönig über das Riemannhaus (2.177 m) zur Schönfeldspitze. Von deutscher Seite aus gelangt man vom Königssee über das Kärlingerhaus am Funtensee zum Riemannhaus – allerdings ist dieser Weg deutlich länger als der Zustieg von der österreichischen Seite.

Zum Vergleich: Während der Weg von Maria Alm bis zum Riemannhaus in drei Stunden geschafft sein kann, können für die Tour vom Königssee (St. Bartholomä) aus locker acht Stunden eingeplant werden. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind wichtige Voraussetzungen für die Tour sowohl zum Riemannhaus und erst recht zur Gipfelbesteigung der Schönfeldspitze. Ohne Bergsteigerausrüstung kann die Schönfeldspitze nicht erobert werden. Der Schwierigkeitsgrad wird laut UIAA mit I und II angegeben.