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Schloss Hellbrunn

Schloss Hellbrunn – Salzburger Schönheit

Der Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems (1574 – 1619) ließ in den Jahren zwischen 1612 und 1615 das Lustschloss im südlichen Salzburg erbauen. Als Hofarchitekt wählte der Erzbischof den italienischen Baumeister, Architekt und Bildhauer Santino Solari, der dem Schloss eine italienische Note verleihen sollte. Das Schloss verzaubert seine Gäste mit seiner Einzigartigkeit und seinem prachtvollen Interieur. Das Oktogon, das Chinesische Zimmer, der prunkvolle Festsaal, das Fischzimmer oder das Vogelzimmer sind nur Beispiele der sehenswerten Architektur und prunkvollen Kultur dieses Schlosses.

Die Wasserspiele – einzigartiges Zeugnis aus der Renaissance

Das Schloss Hellbrunn erlangte auch durch seine bezaubernden Wasserspiele seine weltweite Berühmtheit. Es sind rund um den Globus die besterhaltenen Wasserspiele aus der Zeit des Renaissance. Skulpturengeschmückte Grotten, bewegliche Figuren, Wasserfontänen, das Theatrum und der Brunnen der Göttin Diana sind nur winzige Beispiele, was es an Wasserspielen im Garten des Schlosses zu bewundern gibt. Die Wasserspiele sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Die Hellbrunner Gärten stehen unter Denkmalschutz und sind in den Jagdgarten, den Hellbrunner Berg und den sakralen Park aufgeteilt. Hinzu kommen noch weitere Landschaften, so etwa die älteste erhaltene Allee Mitteleuropas, deren Bau ebenfalls von Markus Sittikus in Auftrag gegeben wurde. Ein Teil des Gartens ist heute dem Salzburger Zoo mit seinen rund 140 verschiedenen Tierarten vorbehalten.