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Riemannhaus

Ein Stützpunkt für Alpinisten: das Riemannhaus

Rudolf Riemann war um die Erschließung der Bergwelt zwischen Saalfelden und Maria Alm bemüht und so spendete er als Vorsitzender der Alpenvereinssektion Zell am See 500 Gulden. Der Betrag floss in die Errichtung des Ramseidersteigs ein, der die gleichnamige Scharte erklimmen sollte. Auf eben jener Scharte begann der Alpenverein gleichzeitig mit dem Bau einer Schutzhütte. Dem Geldgeber zu Ehren, wird diese noch immer Riemannhaus genannt. Nach mehreren Umbauten und Erweiterungen können heute 104 Alpinisten gleichzeitig dort oben übernachten.

Wanderziele

Wer von Saalfelden aus das Riemannhaus erklimmt, braucht dafür rund vier Stunden. Die meisten Bergsteiger übernachten im Matratzenlager und brechen am nächsten Morgen zu einer Tour auf die Schönfeldspitze (2,5 Stunden) oder zum Selbhorn (3,5 Stunden) auf. Doch auch mehrtägige Wanderungen durch das Steinerne Meer sind möglich. Bis zum Kärlingerhaus am Funtensee benötigen Sie rund 3,5 Stunden. Genauso weit entfernt liegt das Ingolstädter Haus. Vom Riemannhaus über das Ingolstädter Haus, zum Kärlingerhaus und wieder zurück zu wandern, ist indes auch möglich.

Klettertouren rund ums Haus

Erklimmen Sie die Schutzhütte von Maria Alm aus, tut sich alsbald der Blick auf den markanten Sommerstein auf. Der Felsklotz erhebt sich direkt neben dem Riemannhaus und wird von mehreren Klettersteigen durchzogen. Die Tour "Sommerstein Mythos" weist sogar den VII. Schwierigkeitsgrad auf und fordert selbst Profis heraus. Ebenso anspruchsvoll sind jene Anstiege, die das 2.504 Meter hohe Breithorn bereithält. Zwischen dem I. und VII. Grad rangieren die Routen.