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Ragert Alm

Ein begnadetes Fleckchen Erde: die Ragert Alm

Um auf die Ragert zu gelangen, stellen Wanderer ihren PKW auf dem Parkplatz am Hintersee ab. Durch das Gatter hindurch gelangt man in das wildromantische Klausbachtal. Folgen Sie den Wegweisern zur Alm und schlagen Sie dazu den ebenen Sandweg ein. Nachdem dieser durch dichten Wald, entlang des Klausbachs und über Lichtungen geführt hat, bringt er sie zu einer Holzbrücke. Diese markiert die Abzweigung zur Ragert Alm. Knapp fünfzehn Minuten dauert es ab hier, bis die Almhütte erreicht ist. Weil der Wanderweg hervorragend ausgebaut wurde, kann er auch von Familien mit kleinen Kindern problemlos bewältigt werden.

Hüttengenuss

Da die Ragert Alm auf 895 Höhenmetern liegt, ist sie zumeist bis in den Oktober hinein geöffnet. Die Hüttenwirtin hält bayerische Brotzeitschmankerl und bäuerliche Erzeugnisse für die Gäste bereit. Vor der Ragert zu hocken, ein Stück Kuchen oder eine Speckplatte zu verspeisen und dabei auf die steilen Felsflanken der Mühlsturzhörner zu blicken, weckt das Gefühl, den Garten Eden gefunden zu haben! Die 2234 Meter hohen Bergspitzen sind Teil der Reiter Alm und werden von den Einheimischen als "Ramsauer Dolomiten" bezeichnet. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Südtiroler Pendant besteht durchaus!

Ein lohnenswerter Halt

Nur wenige Meter vom Wandererparkplatz Klausbachtal entfernt, unterhält der Nationalpark Berchtesgaden eine Informationsstelle. Das rustikal-alpine Gebäude liegt rechts des Weges und beherbergt eine interessante Ausstellung. Besucher erfahren unter anderem Spannendes über die vielen Steinadler, die im Himmel über der Ragert Alm bedächtig ihre Kreise ziehen.

  • Ramsau