Foto Übersicht

Pfarrkirche St. Andreas

Ein Eyecatcher - die Pfarrkirche St. Andreas

Wer einen Spaziergang durch das historische Zentrum Berchtesgadens unternimmt, biegt am idyllischen Marktbrunnen gen Torbögen ab. Sind beide Überbauten durchschritten, weitet sich der Schlossplatz vor den Augen der Reisenden. Überqueren Sie selbigen und flanieren Sie unterhalb des Rathauses direkt auf die weiß-rosafarbene Pfarrkirche zu. Das Gotteshaus liegt deshalb außerhalb der Schlossummauerung, weil es nicht von den Wittelsbachern sondern von den Berchtesgadener Bürgern errichtet wurde.

Ein Blick in die Geschichte

Genau an jener Stelle, an der sich heute die Pfarrkirche St. Andreas in den Himmel reckt, wurde Mitte des 14. Jahrhunderts eine kleine Kapelle errichtet. Diese fiel einem Unwetter zum Opfer und so war Platz für einen Kirchenneubau. Dessen Fertigstellung wurde 1397 mit einem Weihgottesdienst zelebriert. Dass der Sakralbau ursprünglich im romanischen Stil errichtet wurde, erkennen Sie heute nur noch am einschiffigen Saalbau. In den folgenden Jahrhunderten renovierten die Berchtesgadener ausgiebig und so bekam St. Andreas knapp zwei Jahrhunderte später einen barocken Glockenturm aufgesetzt.

Schöne Altäre und viel Ruhe

Die Pfarrkirche St. Andreas wird selten und wenn dann nur an Werktagen für Gottesdienste genutzt. Daher bleibt Ihnen viel Zeit zum Bestaunen. Hoch- und Seitenaltäre entstanden in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und zeigen unter anderem den Namenspatron der Pfarrkirche. Sehenswert ist auch der kleinere Marienaltar. Bevor Sie Ihren Rundgang durch Berchtesgaden fortsetzen, sei Ihnen angeraten auf einer der Bänke Platz zu nehmen und die wohltuende Stille dieser sehenswerten Kirche zu inhalieren!