Die Mitterkaseralm am Watzmann

Ein beliebtes Paradies

Der Watzmann zählt mit seiner eindrucksvollen Form und seinen 2.713 Höhenmetern zu den schönsten Bergen der Alpen. Ganz klar, dass solch ein Berg nicht nur einen, sondern gleich drei Hauptgipfel in den bayrischen Himmel ragt. Unterhalb eines dieser Hauptgipfel – auf dem Falzköpfl nördlich unterhalb des Hocheck – steht das Watzmannhaus (1.930 m). Ein kleines Stück unterhalb liegt die Mitterkaseralm auf 1.420 Höhenmetern.

Wer sich auf den Weg macht, um Watzmannhaus oder Hocheck zu erobern, kommt automatisch an der bewirtschafteten Alm inmitten des Watzmann-Massivs vorbei. Es mag sein, dass dem ein oder anderen der gemächliche Anstieg bis zur Mitterkaseralm nicht spektakulär genug war. Doch mit Erreichen der Hütte sollte sich das ändern. Ab hier wird der Weg in Richtung Watzmannhaus steiniger und anspruchsvoller. Deswegen ist die Mitterkaseralm am Watzmann ein lohnendes Zwischenziel. Selbst gemachte Buttermilch – ein Traum. Das Speckbrot – ein Gedicht. Und dazu ein kühles, erfrischendes Getränk, das sind Wanderfreuden pur.

Wimbachbrücke oder Hammerstiel?

Doch bevor Sie in den Genuss der angesprochenen Leckereien kommen, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie Ihre Tour vom Parkplatz Hammerstiel oder an der Wimbachbrücke in Ramsau beginnen. Beide Wege führen auf gekennzeichneten Wegen über die Stubenalm zur Mitterkaseralm. Ab der Stubenalm bilden die beiden Wege wieder eine Einheit weiter zur Mitterkaseralm.

Planen Sie rund zwei Stunden Fußmarsch bis zur Stubenalm ein. Eine kleine Rast ist absolut lohnenswert, denn der Blick reicht nach Ramsau und in Richtung Reiteralpe. Eine kleine Brotzeit und Getränke bekommen Sie auf der Stubenalm auch. So können Sie gestärkt Ihren Weg Richtung Mitterkaseralm und Watzmannhaus fortsetzen. Von der Stubenalm bis zur Mitterkaseralm am Watzmann dauert die Tour nochmals rund eine Stunde. Das sollte zu schaffen sein - aufi geht’s!

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 4 und 2.