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Kärlingerhaus

Alpinistenstützpunkt und Kältepool in einem: das Kärlingerhaus

Schon 1879 stand unweit der heutigen Schutzhütte eine kleine Behausung, die Alpinisten und Forstamtsmitarbeitern Unterschlupf bieten sollten. Zwischen 1903 und 1905 erbaute der Alpenverein dann das aktuelle Kärlingerhaus. Die Hütte wird von Ende Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet und bietet pro Nacht Platz für 218 Personen. Planen Sie mit den Skiern die Große Reibe zu gehen, dürfen Sie dennoch im Haus übernachten. Der Winterraum ist allzeit geöffnet und kann bis zu 20 Tourengeher aufnehmen.

Wo bitte geht's zum Funtenseehaus?

Die kürzeste Aufstiegsmöglichkeit beginnt am Königssee. Dazu fahren Sie mit einem der Ausflugsboote nach St. Bartholomä und wandern durch die sogenannte Saugasse zum Funtensee. Weil der Weg gut ausgebaut ist, gilt die Tour als technisch leicht. Allerdings sollten Sie eine gute Kondition besitzen - vier Stunden braucht es nämlich mindestens, bis der Funtensee samt Haus ins Blickfeld rückt. Ein erfrischendes Bad im glasklaren Bergsee tut nach dem schweißtreibenden Anstieg ebenso wohl, wie eine kräftige Hüttenbrotzeit. Bestenfalls lassen Sie sich zu beidem verführen!

Wandermöglichkeiten ab dem Kärlingerhaus

Können Sie sich an der Schönheit des Steinernes Meer kaum sattsehen, sei Ihnen eine Hüttentour empfohlen. Zwischen Funtensee und Ingolstädter Haus liegen 2,5 Stunden Gehzeit. Genauso lange brauchen Wanderer, um zum Riemannhaus zu gelangen. Außerdem kann ab dem Kärlingerhaus Richtung Salet abgestiegen werden. Die Wanderung an den südlichsten Punkt des Königssees dauert 4,5 Stunden und führt durch steiles und teils mit Stahlseilen gesichertes Gelände.

  • Schönau am Königssee