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Hoher Göll

Hoher Göll: ein Grenzgänger als Nervenkitzelgarant

Hoher Göll – der Name dieses Gipfels lässt erfahrene Bergwanderer aufhorchen. Schließlich sollten dieses Ausflugsziel nur die Kletterer auswählen, die absolut schwindelfrei, konditionsstark und trittsicher sind. Der erste Tourist bezwang den Berg Hoher Göll im Jahr 1800 – dieser Salzburger Theologiestudent unternahm an dem Gipfel sogar Vermessungsarbeiten. Möchten Sie der nächste sein, der diese Erhebung erobert? Immerhin ist er mit 2.522 Höhenmeter ein stolzer Vertreter seiner Zunft, der Berchtesgadener Alpen.

Ein interessanter Kletterpfad für Outdoorprofis

In dem Fall ist eine Kletteroption für Sie der Mannlgrat, der am Kehlsteinhaus beginnt und weiter bis zum Kehlsteingipfel führt. Wanderer lassen das Kehlsteinhaus hinter sich, um den gesamten Rundweg um den Kehlstein zu beschreiten. An Felstürmen sowie einer mit Tritthilfen ausgestatteten Wand vorbei, verläuft der Klettersteig vom Kehlstein unmittelbar zum Berg Hoher Göll. Abwärts geht’s über die breite Göllscharte, den kleinen und großen Archenkopf sowie Hinterbrand.

Ein Rundblick mit Seltenheitswert


Ein alternativer Klettersteig verläuft vom Purtschellerhaus über den Salzburgersteig bis in Richtung Hoher Göll. Hier erklimmen Sie den Berg über die sogenannte Schusterroute, die allerdings an mehreren Stellen ausgesetzt ist. Zur Sicherheit sind auf diesem Kletterpfad nach dem Purtschellerhaus einige Bereiche mit kurzen Seilversicherungen versehen. Als Belohnung winken nach dieser Klettertour ergreifende Aussichten auf das Berchtesgadener Land.

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