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Hochstaufen

So geht's auf den Hochstaufen

Viele Wege führen hinauf zum 1.771 Meter hohen Gipfelkreuz. Der einfachste und damit ungefährlichste ist jener über die Padinger Alm. Diese liegt auf dem Stadtgebiet von Bad Reichenhall und kann bequem mit dem Auto erreicht werden. Vom Parkplatz aus folgen Sie den Wegweisern gen Bartlmahd und Reichenhaller Haus. Ungefähr drei Stunden sind für diese aussichtsreiche, schweißtreibende aber technisch einfache Wanderung einzuplanen.

Ein Panorama zum Mit-der-Zunge-schnalzen

Das Reichenhaller Haus klebt wie ein Adlerhorst in den Felswänden. Nur wenige Gehminuten sind es von hier zum Gipfel des Hochstaufen. Oben angekommen, liegt Ihnen im Osten Salzburg zu Füßen, im Westen leuchtet die blitzblaue Wasseroberfläche des Chiemsees herauf und im Süden recken sich die Berchtesgadener Berge in den Himmel. Wer die Sonne im Chiemsee sprichwörtlich abtauchen sehen möchte, übernachtet in der Schutzhütte - 30 Betten stehen zur Verfügung.

Eine alpinistische Herausforderung: der Pidinger Klettersteig

Anspruchsvollen und gut ausgerüsteten Bergsteigern sei die Tour über den Pidinger Klettersteig angeraten. Parken Sie dafür im Ortsteil Urwies und wandern Sie der ungefähr eineinhalb Stunden entfernt liegenden Einstiegstelle entgegen. An dieser angekommen, stehen Ihnen 180 Minuten pures Klettervergnügen bevor. Der Klettersteig wurde in den Schwierigkeitsgrad C/D eingeteilt und bleibt Naturliebhabern vorbehalten, die viel Erfahrung, einen Steinschlaghelm sowie eine exzellente Kondition besitzen. Sollte es an sonnigen Wochenenden zu einem "Klettererstau" an der Einstiegstelle kommen - macht nix, die Aussicht auf Salzburg ist atemberaubend und sorgt für Kurzweil!