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Dokumentation Obersalzberg

Dokumentation Obersalzberg: Reise in die Vergangenheit

Die Dokumentation Obersalzberg ist eine Dauerausstellung vom Institut für Zeitgeschichte in München. Sie gewährt Einblicke in die Geschichte der NS-Zeit in der Region von Berchtesgaden. Von der Abfahrtsstelle der Busse zum Kehlsteinhaus ist der Schauplatz der Dokumentation Obersalzberg nur einige Meter entfernt. Das Kehlsteinhaus ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie größenwahnsinnig die architektonischen Pläne der Nationalsozialisten einst gewesen sind. Der hiesige Bunker ist ein weiterer architektonischer Zeitzeuge, der allerdings nicht für militärische Zwecke verwendet werden konnte. Das Ziel Hitlers war es einst gewesen, dass von diesem unterirdischen Bunker aus der Krieg geführt sowie das Reich regiert werden sollte.

Wechselausstellungen ergänzen die Dauerausstellung der Dokumentation Obersalzberg

Seit 1923 verbrachte Diktator Adolf Hitler regelmäßig seinen Urlaub in Bayern am Obersalzberg. Nach der Machtübernahme wandelte sich die Erhebung zum Sperrgebiet und wurde neben Berlin systematisch als weiterer Regierungssitz des Dritten Reichs ausgebaut. Dieser bewegten Geschichte widmet sich die Dokumentation Obersalzberg im Rahmen einer Dauerausstellung. Die multimediale Ausstellung ist in eine Dauerausstellung sowie Wechselausstellungen untergliedert. Ergänzend informieren Vorträge, Veranstaltungen sowie ein umfassendes Bildungsangebot über dieses Kapitel der Zeitgeschichte in der Region Berchtesgaden am Obersalzberg. Ziel dieser Sammlung ist es, die Historie des Nationalsozialismus aufzuarbeiten und Besucher für dieses Thema zu sensibilisieren. Aus dem Grund beschränkt sich die Dokumentation nicht nur auf Ereignisse der Zeitgeschichte in Obersalzberg.